AKW Neckarwestheim: Entscheidung des VGH Mannheim erhöht die Rissgefahr

Gemeinsame Pressemitteilung von .ausgestrahlt und Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN)

VGH Mannheim lehnt Eilantrag auf einstweilige Stilllegung des AKW Neckarwestheim-2 ab / Atomkraftgegner kritisieren Flachrechnerei gefährlich tiefer Risse / Rissgefahr weiter akut, Bersten von Rohren weiterhin nicht ausgeschlossen / AKW wird weiter bewusst auf Verschleiß gefahren.

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Rissgefahr im AKW Neckarwestheim weiter akut

Zur heutigen Mitteilung des Umweltministeriums Baden-Württemberg zu den neuen Rissfunden im AKW Neckarwestheim-2 erklären Armin Simon von .ausgestrahlt und Franz Wagner vom BBMN:

„Die erneuten Rissfunde belegen, dass im AKW Neckarwestheim-2 weiterhin korrosive Bedingungen vorherrschen. Der Schadensmechanismus, der bereits zu mehr als 300 zum Teil gefährlich tiefen Rissen geführt hat, ist weiterhin aktiv: Es haben sich sogar zweieinhalb mal so viele Risse gebildet wie noch im Jahr zuvor. Auch Gutachter des Umweltministeriums haben inzwischen eingeräumt, dass Geschwindigkeit und Form, in der die Risse in Neckarwestheim wachsen, nicht vorhersehbar sind und dass – anders als das Umweltministerium behauptet – auch kein Nachweis vorliegt, der den Bruch von Reaktor-Rohren aufgrund unbemerkt wachsender Risse sicher ausschließt.* Im AKW Neckarwestheim‑2 besteht somit weiterhin die akute Gefahr, dass Rohre des Reaktorkreislaufs bersten, was ein schwerer Störfall ist. „Rissgefahr im AKW Neckarwestheim weiter akut“ weiterlesen