Protest am AKW Neckarwestheim (So 5.7.20): Flicken macht den Schaden nur noch größer

Fotograf: Hanno Polomsky
Fotograf: Hanno Polomsky

Der heutige „Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim, veranstaltet vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim, hatte mit 65 Teilnehmer*innen eine große Resonanz, so dass mit farbenfrohen Bildern drei dringende Kernforderungen an die Politik gerichtet werden konnten:

  • Nicht die Energiewende blockieren und Kohle und Atom weiter massiv privilegieren, sondern mit dem Kohle-, Gas und Atomausstieg wirklich ernst machen und endlich die Erneuerbaren Energien exponentiell antreiben.
  • Das Menschheitsverbrechen Atomkraft muss sofort beendet werden.
  • Selbst nach atomfreundlichem Recht darf das AKW Neckarwestheim II mit seinen irreparabel geschädigten Dampferzeugern nie wieder hochgefahren werden.

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EnBW flickt bis zum Super-GAU

Untersuchungen im AKW Neckarwestheim‑2 haben im September 2019 zum dritten Mal in Folge Schäden in den Dampferzeugern aufgedeckt. Fast 300 Rohre weisen zum Teil tiefgehende Risse auf. Expert*innen warnen, dass ein Bruch der Rohre einen Störfall bis hin zur Kernschmelze auslösen könnte. Trotzdem hat das Umweltministerium in Stuttgart den Reaktor – wie schon nach den Rissfunden im Herbst 2018 – wieder ans Netz gelassen.
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