Archiv für Februar, 2011

Energiekonzepte für die Zukunft – Vortrag in Schwaigern

Die atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von B90/Grüne, MdB Sylvia Kotting-Uhl, wird am Samstag, 26.2.11 um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung nach Schwaigern ins Gasthaus “Lamm” kommen.

Thema: “Energiekonzepte für die Zukunft”

Musikalische Begleitung: Des Geyers schwarzer Haufen

Mehr Informationen auf der Seite der örtlichen Bundestagskandidatin Annerose Wolf: http://www.annerosewolf.de/termine.html

Kategorie: Archiv | Erstellt am Freitag 18. Februar 2011

25. Tschernobyl-Jahrestag – Atomausstieg sofort!

 

25. Tschernobyl-Jahrestag

Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim
Ostermontag, 25.04.11
Beginn 13 Uhr Bahnhof Kirchheim/N

In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Tödliches radioaktives Material wird innerhalb von Minuten freigesetzt. Tausende von Betroffenen sterben an den Folgen der radioaktiven Strahlung – entweder sofort oder qualvoll im Laufe der folgenden Jahre. Die Krebserkrankungen in den verstrahlten Gebieten, vor allen Dingen bei Kindern, steigen bis heute an. Seit dieser Nacht in Tschernobyl gibt es eine politische Koalition der Atom-Verharmloser in Ost und West, sowohl was das Ausmaß der Langzeit-Folgewirkungen als auch die Anzahl der bereits gestorbenen Opfer angeht.

Tschernobyl ist nicht der einzige Fleck auf der „weißen Weste“ der Atomwirtschaft. Selbst im sogenannten Normalbetrieb aller Atomkraftwerke wird permanent Radioaktivität an Luft und Wasser in der Umgebung abgegeben. Mehrere Untersuchungen belegen, dass dadurch Kinder in der Umgebung von Atomkraftwerken erkranken.

Atomkraftwerke erzeugen täglich hochradioaktiven Atommüll, eine „sichere Entsorgung“ kann es nie geben. Das Beispiel der 126.000 Atommüllfässer in der ASSE zeigt deutlich, wie Verantwortliche über Jahrzehnte Gefahren leugneten. Selbst als bereits täglich 12.000 Liter Lauge aus dem absaufenden Bergwerk abgepumpt werden mussten, wurde noch alles abgestritten.

Technisch und wirtschaftlich ist die Umstellung auf 100% erneuerbare Energien mit dezentralen Erzeugungsstrukturen längst möglich. Stattdessen verlängert die schwarz-gelbe Bundesregierung die Laufzeiten bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Die Gefahren und Kosten der Atomkraft werden geleugnet und vertuscht. Damit muss Schluss sein. Für den Ausstieg aus der Atomenergie finden deshalb zeitgleich an vielen anderen Atom-Standorten in ganz Deutschland Aktionen statt.

Wir wollen eine nachhaltige, dezentrale und bürgernahe Energieversorgung

Keine Kilowattstunde Atomstrom mehr!

Atomausstieg sofort!

Energiewende jetzt!

Trägerorganisationen:

Kategorie: Archiv BBMN | Erstellt am Dienstag 15. Februar 2011

BBMN-Rundschreiben vom 8. Februar 2011 – ONLINE-Ausgabe

In unseren Städten und Dörfern sehen wir immer mehr Fotovoltaikanlagen auf den Dächern. In ganz Deutschland sind inzwischen circa 17000 Megawatt Solarstromanlagen am Netz. Das heißt, wenn die Sonne richtig scheint, trägt die Fotovoltaik mehr als 20mal soviel zur Stromversorgung bei wie das altersschwache Atomkraftwerk Neckarwestheim I. Auch bei der Windkraft in Baden-Württemberg gibt es Fortschritte. Sichtbarstes Beispiel dafür ist die Baugenehmigung für das Windrad in Ingersheim, nur wenige Kilometer von Neckarwestheim entfernt.
Die Erneuerbaren sind inzwischen aus der Stromversorgung nicht mehr wegzudenken. Das ist ein Erfolg, auf den wir stolz sein können. Trotzdem ist die Energiewende noch nicht ganz geschafft. Die Diskussion um die Rolle der Fotovoltaik bei den letzten Strompreiserhöhungen ist erst ein Vorgeschmack auf zukünftige Auseinandersetzungen. Spätestens dann, wenn tatsächlich Atomkraftwerke in großer Zahl wegen den Erneuerbaren herunterfahren müssen, wird die konventionelle Energiewirtschaft den Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien in Frage stellen und auch einen Deckel auf den Zubau neuer Solaranlagen fordern. Wenn nicht bald die ersten Meiler vom Netz gehen, dann stehen uns noch harte Auseinandersetzungen bevor. Weiterlesen »

Kategorie: Allgemein, Rundschreiben | Erstellt am Dienstag 8. Februar 2011